Unser Herbsttreffen 2023 in Potsdam

Ein Bericht von Sören Haak und Sascha Heidrich

Vom 22. bis zum 24. September fand das jährliche Herbsttreffen des Landesverband Ost im Ascot-Bristol-Hotel in Potsdam statt. 32 Mitglieder und Gäste versammelten sich, um gemeinsam ein Wochenende mit einer guten Mischung aus informativem Vortrag, entspannter Geselligkeit und einem Hauch von Sightseeing.

Der Freitag stand ganz im Zeichen der Ankunft und so kamen alle in entspannter Runde zusammen, um sich auszutauschen und auf die kommenden Tage einzustimmen und ließen den Abend gemeinsam ausklingen.

Nach einem ausgiebigen Frühstück begann der Samstagmorgen mit einem informativen Vortrag über Ernährung. Die Referentin Constanze Ebert versorgte die Anwesenden mit wertvollen Tipps und Ratschlägen, wie man eine gesunde und ausgewogene Ernährung in den Alltag integrieren kann und auf was man besonders achten sollte. Die Teilnehmenden lauschten gespannt und hatten im Anschluss die Gelegenheit, Fragen zu stellen und miteinander ins Gespräch über das Thema zu kommen.

Am Nachmittag hieß es dann Leinen los! Bei einer Schifffahrt auf der Havel ließen sich die Teilnehmenden bei Kaffee und Kuchen die Herbstsonne auf die Nasen scheinen und genossen die schöne Aussicht. Anders als üblich, hatte unser Schiff sogar ein Aufzug, sodass Rollstuhlfahrende eigentlich auf das obenliegende Außendeck gelangen konnten. Eigentlich, denn außergerechnet zwei Tage vor unserem Besuch ging der Lift kaputt. Sehr schade, aber unserer guten Laune sollte das keinen Abbruch tun.

Den Abschluss am Samstagabend bildete ein erneutes gemütliches Beisammensein, bei dem in ungezwungener Runde Anekdoten geteilt und Ideen für zukünftige Treffen gesammelt wurden.

Der Sonntag begann früh mit der Mitgliederversammlung, bei der wichtige Themen besprochen wurden. Das abschließende Plenum bot Raum für Rückblicke auf das Treffen und Anregungen für kommende Veranstaltungen. Danach hieß es Abschied nehmen und allmählich traten alle die Heimreise an – schon voller Vorfreude auf nächstes Jahr.

 

Jugendwochenende 2023 in Leipzig

Zugstreik, Zoo & Zusammensein – Unser Jugendwochenende in Leipzig

Wir waren sehr stolz, das erste Jugendwochenende des Jahres vom 21. bis zum 23. April in Leipzig ausrichten zu dürfen. Auch eine Premiere: Erstmals wurde damit ein Treffen von den beiden Landesverbänden Hessen-Rheinland-Pfalz-Saarland und Ost organisiert. Eingeladen waren aber alle jungen Erwachsenen deutschlandweit im Alter von 16 bis 35 Jahren.

Ein Bericht von Simey Truong und Sascha Heidrich

„Bundesweiter Warnstreiks bei der Bahn am Freitag“ – diese Meldung flatterte kurz vorher auf unsere Telefone. Na klar, ausgerechnet diese Woche, dachten wir uns. Wie sollte es auch anders sein.  Nichtsdestotrotz wollten wir uns die Vorfreude auf das gemeinsame Wochenende nicht nehmen lassen und beschlossen, das Beste daraus zu machen. „Irgendwie werden wir es schon alle nach Leipzig schaffen“, war unser Motto.

Am Freitag war es dann endlich soweit und wir machten uns bei sonnigem Wetter auf den Weg nach Leipzig. Gegen Nachmittag trudelten die ersten im Hostel „Five Elements“, unsere Unterkunft für die nächsten zwei Nächte, ein. Zwar war der große Streik überwunden, jedoch kamen die letzten Teilnehmenden, aufgrund Verspätungen bzw. mehrerer Ausfälle, erst spät am Abend in Leipzig an. Aber am Ende haben es alle geschafft, worüber wir unglaublich froh waren.

Nachdem wir die Zimmer beziehen konnten, trafen wir uns in der Lobby wieder und hatten viel zu erzählen. Das letzte Treffen war nun schon auch wieder einige Monate her. Und so saßen wir beisammen, unterhielten uns, lernten uns besser kennen und hatten viel Spaß. Einige gingen am frühen Abend eine Runde durch den Park oder erkundeten schon ein wenig die Stadt, ehe wir uns zum Essen alle wiedertrafen.
Zum Abendessen kehrten wir in die anliegende Gaststätte ein, was sich als ein echter Glücksgriff erwies. Nicht nur das Essen war lecker, der Weg vom Tisch ins Bett mit einem ausgedehnten Zwischenstopp in der Lobby des Hostels war auch nicht besonders weit.

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück auf dem Platz vor unserem Hostel los. Dort hatten wir uns mit Erik, Leipziger und unser Stadtführer für diesen Tag, verabredet. Hinzu kamen noch zwei Tagesgäste. Dann konnte es losgehen und Erik zeigte uns die schönsten Plätze der Stadt.

Dass Leipzig so viele davon hat, war uns gar nicht bewusst. Mit unserem Stadtführer wurde die „kleine Stadttour“ zu einer echten Wanderung. Zudem hatte er so viel Wissenswertes zu erzählen, dass unsere Zeit irgendwann etwas knapp wurde. Nach gut anderthalb Stunden waren wir wieder dort angekommen, wo wir starteten. Alle kurz frischmachen, hieß es, und dann ging es direkt weiter Richtung Gasometer – das ist ein riesiges, rundes Gebäude, in dem früher Gas gespeichert wurde.

Mit der Bahn fuhren wir gut eine halbe Stunde raus aus der Stadt und waren auch schon da – zumindest eigentlich. Zwar hatten wir uns im Vorfeld eine Auskunft der Verkehrsbetriebe eingeholt, um die Barrierefreiheit der Station sicherzustellen, doch offensichtlich kann man „barrierefrei und für Rollstuhlfahrer problemlos zugänglich“ unterschiedlich auslegen.  Letztendlich standen wir an einer Station, an der die Rollifahrer/innen nicht aussteigen konnten. Zug fahren macht einfach Spaß in Deutschland! Unsere Gruppe teilte sich auf, ein paar Leute gingen also schon mal vor, um uns anzumelden. Der Rest fuhr zwei Stationen weiter und ging den Rest „zu Fuß“ zurück. Nach gut 20 Minuten Verzögerung kamen endlich alle am Gasometer an. Nicht nur aufgrund des ungeplanten Umwegs machte sich allmählich ein allgemeines Hungergefühl breit. Nach einer kleinen Stärkung im hauseigenen Bistro ging es dann in die Ausstellung. Das Gasometer stellt seit einigen Jahren die Heimat für verschiedene Ausstellungen und sogenannte Panometer (PANOrama und GasoMETER) dar. Aktuell lief die Ausstellung „New York 9/11 – Krieg in Zeiten von Frieden“. Yadegar Asisis insgesamt viertes Anti-Kriegsprojekt visualisiert vor allem die Ereignisse nach den Anschlägen auf das World Trade Center und die damit einhergehenden Folgen mittels sehr anschaulicher Installationen. Unsere Führung endet in einem 360-Grad-Panorama, in welchem man sich im täglichen Treiben vor den Twin Towers am 11. September, fünf Minuten vor dem Anschlag, befand – ein sehr bedrückendes Gefühl.

Nach so viel „Kultur“ sollte es jetzt etwas entspannter werden und so verteilten wir uns in kleineren Gruppen in der Stadt, aßen ein Eis und genossen die Sonne, ehe wir uns am Abend wieder in einem italienischen Restaurant zusammenfanden. Dort ließen wir den Tag bei Pizza & Pasta Revue passieren und kehrten anschließend noch in einer der vielen Aufenthaltsräume in unserer Unterkunft ein. Wir spielten in einer geselligen Runde ein paar Spiele oder unterhielten uns einfach. Wir hatten sehr viel Spaß und saßen bis tief in die Nacht.

Am Sonntagmorgen – der Schlaf war wenig und die Augen klein – trafen wir uns ein letztes Mal zum gemeinsamen Frühstück, ehe wir uns wieder auf den Weg in Richtung Heimat machten. Manche hatten noch die Zeit, den berühmten Leipziger Zoo zu besuchen oder sich ein leckeres Mittagessen zu gönnen. Und so verabschiedeten wir uns mit dem Ziel, uns noch dieses Jahr wiederzusehen. Wir freuen uns drauf!

Herbstreffen in Erkner

Herbstreffen in Erkner

Herbsttreffen in Erkner

Vom 6. bis 8. September fand in Erkner unser diesjähriges Herbsttreffen statt. Unter anderem waren Programmschwerpunkte, wie beispielsweise ein Foto-Workshop und ein Besuch im Schloss Schönhausen, an diesem Wochenende geplant.  

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Freitag der 06.09.2019

Es war ein stressiger Arbeitstag. Ich hatte Dienst im Vorbüro des Chefarztes für Anästhesie und Intensivmedizin meines Krankenhauses und er hatte an diesem Urlaub Tag. Da geht es immer ein wenig hektischer zu habe ich das Gefühl. Geplant war eigentlich, dass ich pünktlich Feierabend mache, vielleicht sogar etwas eher gehen kann. Und doch kam ich erst nach 15 Uhr aus meinem Büro raus. Mein Vater stand schon am Eingang des Krankenhauses Spalier. Und so machten wir uns etwas hastig auf die Socken.
Mamas Freund hatte uns sein Auto geliehen, damit konnten mein Vater und ich direkt von meiner Arbeit aus nach Erkner tuckern. Und obwohl wir an keiner Ecke trödelten hielten uns Staus und ein kurzer Stopp auf der Autobahnraststätte Michendorf auf. So erreichten wir erst 19:45 das Bildungszentrum in Erkner.
Erste Priorität hatte zu diesem Zeitpunkt nur das Abendbrot. Hungrig waren wir, das Restaurant hatte gerade noch so offen. Wir haben bestimmt zu schnell gegessen, aber wir wollten schnellstmöglich den Anderen folgen. Die hatten nämlich schon angefangen mit dem Fotoprojekt. Es waren Sören und Annett, die uns dann im Restaurant fanden, begrüßten und den weiteren Plan mitteilten. Und so konnten wir uns dann elegant mit in die Gruppe einfädeln, als wären wir schon immer da gewesen.
Tatsächlich hatte schon im Voraus eine kleine Vorstellungsrunde stattgefunden und nun hatten sich einige zusammengefunden um schon einmal Ideen für das morgige Fotoprojekt zu besprechen, eventuell schon einige Sachen auszuprobieren und sich schon schminken zu lassen. Dafür war extra eine Maskenbildnerin gekommen. Und die setzte mit ein wenig Make-Up wunderschöne Akzente und holte aus so manchem etwas hervor, was bis dahin im Verborgenen geschlummert hatte. Ich muss zugeben, ich unterschätze immer wieder, was ein wenig Make-Up so bewirken kann. Die anderen besprechen schon Fotoideen. Auch ich konnte einige Ideen beisteuern, war aber für den Abend zu kaputt, um davon schon irgendwas in die Tat umzusetzen. Aber morgen war ja auch noch ein Tag.
Anschließend fand man sich wieder in der Bar „Bildungslücke“ ein, um noch abschließend einen kleinen Schluck zu trinken und sich allgemein auszutauschen. Ein guter Plausch mit Freunden ist schließlich wichtig. Gestört wurden wir um ca. 21:45 Uhr allerdings durch das plötzliche Auftreten eines mir nur allzu bekannten Tones: Feueralarm. Die erste Reaktion ist Verwirrung. Doch dann scheuchten uns die Barkeeper schon zur Veranda hinaus. Nicht drin bleiben ist die Devise. Nur war vorher schon ein wenig Alkohol geflossen. Manch einer nahm die Sache nicht ganz so ernst, wie man es eigentlich tun sollte. Klar, man konnte hier sehr sicher von einem Fehlalarm ausgehen und konnte deswegen locker bleiben, aber es dauerte doch eine Weile bis sich alle dazu aufgerafft hatten, die Bar zu verlassen. Auf der Veranda ergab sich noch ein anderes Problem: Direkt vor dem Fenster stehen zu bleiben gehört eigentlich nicht zum Flucht- und Rettungsplan. Uns trennten jedoch drei kleine Stufen davon, etwas mehr Abstand zum Haus zu nehmen. Die Barkeeper wussten um das Problem.


„Eigentlich müssten’se noch hier hoch. Ditt ham wa schon ma vor zwee Jahren anjesprochen, dat wer hier ne Rampe brochen, jetahn hat sich aber nüscht“


Und so blieben wir direkt vor der Glasfront der Bar stehen, bis der Alarm deaktiviert wurde. Einige wollten sofort wieder rein, aber zum Glück passt man aufeinander auf und kann sich gegenseitig ermahnen. Denn, es muss ja erst das Okay der Feuerwehr erteilt werden! Die Feuerwehrfrau kam dann auch, lief einmal kurz durch die Bar, ohne sich davon zu bedienen, und den Gang davor. Danach konnten wir, so gegen 22:00 Uhr, endlich wieder ins Warme.
Nachdem wieder etwas Ruhe eingekehrt war, kam der Abend dann auch angenehm zum Ausklang.

Samstag der 07.09.2019

Der Samstag begrüßte uns mit abwechselnd Sonnenschein und bewölktem Himmel. Zuerst hieß es duschen, dann ausgiebig frühstücken. Man weiß ja nie, wann man das nächste Mal was bekommt, nicht wahr?
Im Anschluss daran fand man sich wieder bei den Damen mit den Fotoapparaten ein. Die Kinder freuten sich sehr über die Maskenbildnerin, welche mit Glitzer und viel Farbe Schmetterlinge und orientalische Verzierungen zauberte. Auch einige Erwachsene ließe Hand anlegen und so mancher entdeckte eine ganze neue Seite von sich. Ich persönlich ging einer Idee für ein Foto nach, welche ich unbedingt in die Tat umgesetzt sehen wollte. Mein Vater half mir beim Posen, während die Fotografinnen gute Bilder machten. Es dauerte zwar eine ganze Weile, aber das Ergebnis konnte sich blicken lassen. Manchmal hat man halt so Einfälle. Die Fotografinnen waren auch ganz begeistert. Ich denke, sie würden sich über weitere Projekte mit uns freuen, wir schienen eine angenehme Atmosphäre und Kreativität auszustrahlen. Zumindest hat es mich gefreut, dass sich alle drei Damen bei uns wohlzufühlen schienen.
Während ein Teil „fotofierte“ und „maskschminkiert“ wurde, fanden sich die Anderen zu einem Vortrag des Rechtsanwalts Steinecke ein. Hier konnte der aufmerksame Zuhörer etwas über die private Rechtsschutzversicherung lernen und warum diese so wichtig ist. Über die private Rechtsschutz kann nämlich zum Beispiel ein unabhängiger Gutachter bezahlt werden. Das kostet so nämlich mindestens 3.000 €, wenn nicht noch mehr, und wird auch für seine Mitglieder nicht vom VDK übernommen. Ein Richter verlässt sich in Rechtsstreitigkeiten nur auf den MDK, weswegen ein unabhängiges Gutachten so gut wie immer notwendig ist. Herr Steinecke erklärte außerdem das ein Widerspruch gegen Entscheidungen der Krankenkassen nicht großartig ausformuliert werden muss und auch nicht per Einschreiben versendet werden muss. Wer weiterhin Hilfe oder Ratschläge braucht; Herr Steinecke macht auch eine telefonische, kostenlose Erstberatung. Mein Dank geht hier an Markus Walloscheck. Da ich mich immer noch nicht magisch zweiteilen kann, hat er mir den Vortag zusammengefasst, damit auch dieser hier seinen Platz findet.
Nachdem der Vormittag so doch sehr schnell verging, fanden sich wieder alle zum Mittagessen zusammen. Gefühlt hatten wir gerade erst Frühstück gegessen, wo sollte man da noch Mittagessen hinschieben? Aber die Küche im Bildungszentrum ist doch zu gut, man findet doch immer genug Appetit, um etwas hier zu essen.
Es blieb allerdings keine Zeit für ein Verdauungsschläfchen. Direkt nach dem Mittag schwangen wir uns in unser Auto und fuhren mit einigen anderen in Richtung Berlin. Wir wollten das Schloss Schönhausen besichtigen. Und obwohl wir pünktlich losgefahren waren, dank etlicher Baustellen und einer nicht ganz fehlerfreien Navi-Leitung, landeten wir etwas weiter weg vom Schloss als gedacht und mussten den letzten Abschnitt zu Fuß / zu Rad zurücklegen. Die Heidrichs waren allerdings schon da. Es beruhigte uns dann aber doch, dass selbst der Berliner Taxifahrer erst mit uns vor dem Schloss anhielt. Er hatte das Volksfest um die Ecke nicht bedacht und war ebenfalls stecken geblieben. Familie Münkwitz hing auch noch im Stau fest.
Da wir also nicht ganz vollzählig waren, teilten wir uns auf und eine Gruppe ging schon ins Schloss. Der Rest, uns eingeschlossen, wartete auf die Nachzügler. Nachdem wir vollzählig waren, nahm uns unsere Führerin mit auf eine Tour durch das Schloss. Sie erzählte uns eine Menge über das Schloss, welches etliche Male die Besitzer wechselte, einige Umbauten erlebte und viele wunderschöne Räume und Möbel aufweisen konnte. Die berühmtesten Mieter hier waren die Frau von Friedrich dem Großen, der sie quasi nach dorthin abgeschoben hatte, und der erste und einzige Präsident der DDR, Wilhelm Pieck. Das Schreibzimmer von Pieck wirkte dabei noch heute sehr imponierend. Und ich muss zugeben, obwohl ich die DDR nie erlebt habe, wann immer ich Mobiliar aus DDR-Zeiten sehe, erlebe ich eine gewisse Nostalgie. Die Ästhetik spricht mich scheinbar im Unterbewusstsein an. Was soll man dazu sagen? Leider hatte unsere Führerin scheinbar Duracell-Batterien zum Frühstück gegessen, denn obwohl die zweite Gruppe ungefähr 15 – 20 Minuten Vorsprung hatte waren wir gegen Ende der Führung wieder fast gleich auf und so manche Infotafel blieb unbeachtet und ungelesen. Ich bin dann noch bei einer Ausstellung über „Entartete Kunst“ versackt, musste mich dann aber auch beeilen den Anschluss nicht zu verpassen und hinterließ einiges unbeachtet. Schade eigentlich, aber die Führung blieb trotzdem sehr interessant und schön. Kultur macht Spaß.
Zurück im Bildungszentrum gab es schon wieder Essen. Das Abendbrot lockte mit einem klasse Angebot.
Ich entschied mich dann noch dazu, ein wenig abzutauchen. Also schnappte ich mir meine Badehose und sprang ins lauwarme Nass. Was vermisse ich eine Badewanne zu Hause… Nach einer schönen heißen Dusche folgte ich dann den allgemeinen Geräuschen der Heiterkeit und fand mich im Raum „Einstein“ wieder, wo wir alle einen gemütlichen Abend beisammen verbachten.

Ich hatte UNO dabei und zerstörte damit fast meine [Freundschaften] aber Spaß hatten wir trotzdem.

Doch irgendwann übermannte uns die Müdigkeit, also krochen wir kurz vor Mitternacht unter die Bettdecke und schliefen alsbald ein.

Sonntag der 08.09.2019

Und schon wieder ist das Wochenende vorbei. Kann nicht endlich mal einer die Weltenuhr reparieren, das die nicht immer so schnell läuft wenn‘s Spaß macht?
Nach einem „kleinen“ Frühstück kamen dann alle zum wichtigsten Teil zusammen: Die Mitgliedsversammlung.
Nachdem Vollzähligkeit und Stimmberechtigung der Versammlung notiert waren, wurden die einzelnen Punkte der Tageordnung abgearbeitet. Nach einigen Hin- und Her wurde der Haushaltsplan für 2020 beschlossen und der Vorstand sowie die Kassiererin entlastet. An dieser Stelle sei wieder für die wunderbare Arbeit gedankt. Es ist sicherlich nicht immer leicht mit uns allen. Aber, so denke ich, wir finden doch immer einen Weg.
Auch wurde noch einmal erwähnt, wie wohl sich die Fotografinnen bei uns gefühlt hatten und wie gut das Projekt an sich angekommen war. Eventuell kann könnte man das wiederholen. Da auch einige andere Fotos gemacht hatten, wurde beschlossen einen zentralen Ablageort online zu erstellen und dann entsprechend einen Link zu senden. Damit waren dann auch alle einverstanden.
Wir mussten natürlich auch das nächste Herbsttreffen planen. Hier kam dann die Idee auf das, so sehr wir das Bildungszentrum Erkner mögen, was Neues auch mal schön wäre. Ein Hotel direkt in Potsdam wurde als Alternative genannt. Da aber noch nicht ganz sicher war, ob die genügend Zimmer für so viele Rollstühle haben, sollte erst einmal eine Vorortbegehung stattfinden. In dem Sinne wurden vorerst zwei Wochenenden für das nächste Herbsttreffen vereinbart: Vom 11.09.2020 – 13.09.2020, falls wir das Hotel in Potsdam nehmen, oder vom 02.10.2020 – 04.10.2020, falls es dann doch wieder Erkner wird. Auch wurden Vorschläge für den Samstagnachmittag gemacht. Hier wurde eine Tour im Reichstag, die Gärten der Welt oder Schloss Sanssouci vorgeschlagen. Der Vorstand wollte diese Ideen mitnehmen und uns etwas Schönes aussuchen. Ich freu mich schon sehr darauf (Also wirklich! Das klingt in Textform irgendwie sehr sarkastisch, aber ich hab immer Spaß an ein bisschen Kultur!). Die Jugend des Ostverbandes will ich übrigens an das Jugendwochenende vom 24.04.2020 – 26.04.2020 erinnern. Wir haben also weiterhin einiges vor und freuen uns einstimmig auf das, was da kommt.
Nach der Versammlung hieß es dann Abschied nehmen. Wieder einmal geht alles viel zu schnell vorbei.

Aber genauso schnell wie das Wochenende vergeht, vergeht auch die Zeit bis zum nächsten Herbstreffen.

Und da finden wir uns dann hoffentlich alle wieder gesund und munter ein.
Mein Vater und ich besuchten dann noch fix die Oma in Potsdam, bevor wir uns schweren Herzens von Berlin, Erkner und Potsdam verabschiedeten. Bis zum nächsten Mal!
Abschließend kann ich nur sagen, wie jedes Jahr, fahre ich mit einem Lächeln auf den Lippen nach Hause. Das nächste Ereignis ist dann das Jugendwochenende. Es bleibt mir nur schnell den Urlaub zu planen, damit ich auch stressfrei an allem teilnehmen kann. Denn bei einer Gruppe, die so herrlich durch ist, fühlt man sich wohl, will man dabei sein.

Ich danke allen die gekommen sind, dass sie das Wochenende wieder so lustig haben werden lassen.
Wir sehen uns wieder,
Euer Philip

Stammtisch in Leipzig

Stammtisch in Leipzig

Am 10. August 2019 trafen sich die Mitglieder des LV OST in Leipzig zu einem Stammtisch.
Unter der Organisation von Annett Heinich wurde im legendären „Auerbachs Keller“ Mittag gegessen, bevor dann eine Stadtführung mit dem Leipziger Erik Knäschke anstand.
Gemeinsam verbrachten alle Teilnehmende einen unterhaltsamen Samstagnachmittag und tauschten sich untereinander aus.

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Jugendwochenende 2018

Jugendwochenende in Berlin

Am Freitag, dem 28.9.2018, begann unser dreitägiges Jugendwochenende, welches in Berlin
stattfand.
Für das Wochenende wurde das Jugendgästehaus am Berliner Hauptbahnhof ausgewählt,
welches vor allem aufgrund der Zentralität eine angenehme Anreise ermöglichte.
Gegen frühen Abend waren wir allesamt angekommen und verabredeten uns gleich für
später. Nachdem wir eincheckten und uns unsere Unterkunft anschauten, trafen wir uns wie
vereinbart in der Lobby. Von dort aus machten wir uns gleich auf den Weg zum
„Lindenbräuhaus am Potsdamer Platz“. Aufgrund des Besuches durch den türkischen
Staatspräsident war der Weg etwas länger als gedacht, aber da wussten wir ja nicht, was
noch auf uns zukommen wird. Dort angekommen wurden wir nach mehreren Anläufen von
einem Kellner zu unseren Tischen gebracht. Da sich im Erdgeschoss lediglich Bartische
befanden, wurden wir einmal um das Gebäude zu einem versteckten Aufzug geführt und von
dort aus konnten wir in die zweite Etage fahren. Nun war alles bereit für einen gemütlichen
Abend zusammen.
Nach dem Essen überlegten wir, was wir am nächsten Tag unternehmen wollen. Da der
geplante Besuch in das „Berliner Story Bunker“-Museum aufgrund der mangelnden
Barrierefreiheit nicht möglich war, brauchten wir auch eine Alternative für den Vormittag.
Diese zu finden ist in der Hauptstadt ja nicht schwer und so haben wir schnell ein tolles
Programm zusammenstellen können.

Am nächsten Tag gingen wir nach dem gemeinsamen Frühstück Richtung Brandenburger
Tor, da sich dort in der Nähe das „Madame Tussauds“ befand. Der Weg dahin war allerdings
mit vielen Umwegen und Hürden verbunden. Der Staatsbesuch brachte gesperrte Straßen
und Brücken mit sich und so liefen wir länger als geplant, was unsere gute Laune jedoch
keineswegs trübte. Dort angekommen durften wir uns wie VIPs fühlen, da Rollstuhlfahrer an
der langen Schlange von Besuchern vorbeigeführt wurden und durch den VIP-Bereich
durften. Als wir endlich drin angekommen waren, hatten wir wirklich sehr viel Spaß und
neben einem Matthias Schweighöfer-Double viele weitere tolle Bilder gemacht.
Wieder draußen auf der Straße verspürten wir allmählich Hunger und suchten uns eine
Currywurst-Bude. Man ist ja schließlich nicht jeden Tag in der Hauptstadt.
Anschließend ging es Richtung „SEA LIFE“, welches glücklicherweise nicht weit weg war.
Auch dort mussten wir nicht lange anstehen und konnten schnell die Unterwassertiere
betrachten. Erfreulicherweise war gegenüber auch der sogenannte „AquaDom“, welcher
angeblich der langsamste Fahrstuhl der Welt sei. Die Fahrt nach oben dauerte ungefähr 20
Minuten und auch wenn es runter zu schneller ging, hatte man genügend Zeit die
Unterwasserwelt, welche sich um dem gläsernen Lift befand zu bestaunen. Leider durfte
immer nur ein Rollstuhl in den eigentlich groß genugen, dreistöckigen Aufzug, sodass die
anderen derweil unten warten mussten. Eine Bar daneben ließ allerdings keine Langeweile
aufkommen. Als alle eine Runde gefahren sind trafen wir uns dann in der Bar und tranken
noch einen Schluck. Auch alle Fußballfans konnten sich freuen, so gab es dort TV-Geräte und
auch eine Leinwand, auf denen die Bundesliga lief. Immerhin war Samstag!
Was wir anschließen taten, mussten wir nicht groß überlegen, denn am „AquaDom“ wies
uns eine freundliche Mitarbeiterin auf das „Little BIG City“ hin, wofür wir ebenfalls eine Karte bekamen. Mit dem Satz: „Wir schauen uns das einfach mal an!“ machten wir uns auf
den Weg dahin. Glücklicherweise! Denn wie sich festzustellen war das ein echter Glücksgriff.
In dem etwas anderen Museum war die Geschichte Berlin als Miniaturstadt aufgebaut und
reichte von Gründung bis zur Wende. Nach gut zwei Stunden waren wir dann wieder
draußen und mussten noch auf den Rest der Gruppe warten, welcher sich einfach nicht satt
sehen konnte. Es hatte sich wirklich gelohnt.
Gern hätte der ein oder andere noch mehr Zeit dort verbracht, doch wir mussten 18:00 Uhr
wieder in der Bar vom Nachmittag zurück, da wir dort für Abends einen Tisch reserviert
hatten.
Dort gab es dann unser Abendessen, welches von Känguru-Burger bis hin zu Sandwiches und
vielen weiteren Leckereien im typisch amerikanischen Stil.
Von dort aus sind wir gesättigt zurück zur Unterkunft gefahren und saßen dort noch ein
bisschen gemeinsam zusammen, bis der Tag zu Ende ging.


Der Sonntag begann wieder mit einem leckeren, gemeinsamen Frühstück, bei dem wir die
vergangene beiden Tage auswerteten und in einer „Feedback-Runde“ neue Ideen,
Anregungen und mehr gesammelt wurde. Feststeht, dass neben der tollen Unterkunft,
welche für das nächste Jugendwochenende durchaus wieder eine Idee ist, das Gesamte
Wochenende als sehr gelungen betrachtet werden kann und definitiv wiederholt werden
soll!
Anschließend packte jeder sein Zeug und wir verabschiedeten uns voneinander, mit dem
Satz: „Bis zum nächsten Mal!“.

Sascha Heidrich
Jugendbeauftragter LV OST

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